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Nordrhein-Westfalen ist bundesweiter Spitzenstandort im Bereich der Neuen Werkstoffe. Neben herausragenden wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen existiert im Land auch eine Vielzahl wichtiger Werkstoffe produzierender und verarbeitender Industriezweige mit zum Teil langer Tradition. So befinden sich nach einer Potenzialstudie aus dem Jahr 2010 im sogenannten „Werkstoffland Nordrhein-Westfalen“ rund 250 Entwickler, über 500 Hersteller sowie knapp 5.500 Anwender neuer Materialien, die mit einem Umsatz von über 200 Milliarden Euro fast 40 % des Bruttoinlandsprodukts Nordrhein-Westfalens generieren.
Sie bieten mehr als 700.000 Menschen einen Arbeitsplatz. Über den Landescluster NanoMikro.Werkstoffe.NRW hinaus existieren weitere Netzwerke, die auf fachlicher und regionaler Ebene Kompetenzen bündeln und somit die Innovations- und Wirtschaftskraft des Landes stärken. Forschungsschwerpunkte liegen z. B. im Raum Aachen, Bochum und Paderborn, während unternehmerische Schwerpunkte in der Metropole Ruhr (Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen) und dem Rheinland zu finden sind. In Nordrhein-Westfalen ansässige Unternehmen sind u. a. 3M, Evonik Industries, Bayer, Henkel, Hydro Aluminium und ThyssenKrupp.
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