Die Wirtschaftsstruktur von Nordrhein-Westfalen

Link zur Startseite von Germany at its best
Über uns Presse Publikationen Kontakt
  > Home  > Nordrhein-Westfalen im Überblick  > Daten & Fakten  > Wirtschaftsstruktur 

Inhalt

Spitzenstandort für Produzenten und Zulieferer

Nordrhein-Westfalen ist das Land des Mittelstands: Rund 761.000 kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bilden das wirtschaftliche Rückgrat der Region. Ca. 80 % der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und rund 83 % der Auszubildenden sind in mittelständischen Unternehmen tätig. Zusammen erwirtschaften sie 42 % der Nettowertschöpfung des Landes. Das Handwerk ist mit rund 180.000 mittelständischen Betrieben in Nordrhein-Westfalen vertreten und mit rund einer Million Beschäftigten zugleich der größte Arbeitgeber im Lande.

Zugleich haben 19 der 50 umsatzstärksten deutschen Unternehmen ihren Sitz in Nordrhein-Westfalen, darunter Bayer, Bertelsmann, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, E.ON, Metro, RWE, Rewe, und ThyssenKrupp.

Mit der Metropole Ruhr als Kernraum ist Nordrhein-Westfalen die stärkste Industrieregion Europas. Hier sitzen große Industrieunternehmen von Weltrang ebenso wie Dutzende kleinerer Unternehmen, die in ihren Geschäftsfeldern führend sind. Die nordrhein-westfälischen Industrieunternehmen setzten 2010 315,4 Milliarden Euro um. Das entspricht 20 % des deutschen Industrieumsatzes. 18,4 % der Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen sind im Industriesektor beschäftigt.


Umsätze nach Branchen 2010 (in Mrd. Euro)

Balkendiagramm; größte Branchen in Nordrhein-Westfalen nach Umsatz  

Starke Industrie bietet gutes Umfeld für Dienstleister

Nirgendwo sonst in Deutschland tragen unternehmensnahe Dienstleister (z.B. Beratung, Ingenieurbüros, EDV, F&E) – ein Großteil davon als Geschäftspartner von Industrieunternehmen – so viel zu Innovation und Wertschöpfung bei wie in Nordrhein-Westfalen. Die Stärke der Industrie in Nordrhein-Westfalen beruht zu einem wesentlichen Teil auf der Stärke dieser industrienahen Dienstleistungsfirmen.

Fast 30 % des Umsatzes, den unternehmensnahe Dienstleister im engeren Sinne in Deutschland erwirtschaften, stammen aus Nordrhein-Westfalen – so viel wie aus keinem anderen Bundesland. Ähnlich sieht es bei der Beschäftigung aus: 26,6 % aller in Deutschland tätigen Personen in den unternehmensnahen Diensten arbeiten in Nordrhein-Westfalen. Hier sind auch rund 23,0 % der Firmen ansässig.

Strukturwandel: Wurden 1970 noch 55,7 % der Bruttowertschöpfung des Landes in der Industrie und nur 42,3 % mit Dienstleistungen erarbeitet, so hat sich dieses Verhältnis bis 2010 mehr als umgekehrt. In Nordrhein-Westfalen dominierten die Dienstleistungen mit 71,8 % im Vergleich zu 27,6 % der Industrie.


Bruttowertschöpfung 2010 - 487 Milliarden Euro

Kreisdiagramm; Bruttowertschöpfung 2010 nach Landwirtschaft, Industrie und Dienstleistung Quelle: IT.NRW

Die Zahl der Erwerbstätigen im Produktionssektor sank von 1970 bis 2010 von 3,8 Millionen auf 2 Millionen. Im Dienstleistungssektor stieg sie um mehr als eine Million auf 6,6 Millionen.

weiterführende/zusätzliche Infos

Weltweit vertreten

Nehmen Sie Kontakt zu Ihrem Ansprechpartner in Ihrer Region auf:


Film "Imagine a place ..."

Film "Imagine a place"