Presseinfo vom 23.01.2012
Nordrhein-Westfalen will Dialog mit italienischer Wirtschaft im Land stärken
Düsseldorf, 23. Januar 2012 – Rund 50 Vertreter italienischer Unternehmen in Nordrhein-Westfalen folgten der Einladung von NRW.INVEST zum Dialogdinner im Düsseldorfer Industrie-Club. Mit dieser erstmalig stattfindenden Dialogveranstaltung, die mit dem italienischen Generalkonsulat in Köln durchgeführt wurde, würdigt Nordrhein-Westfalen das starke Engagement der italienischen Wirtschaft am Standort. Als Ehrengäste diskutierten der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Harry. K. Voigtsberger und der Gesandte der italienischen Botschaft in Deutschland, Giovanni Pugliese, mit Vertretern der italienischen Wirtschaft über Chancen am Standort Nordrhein-Westfalen. Italien liegt derzeit als Investor in Nordrhein-Westfalen auf Platz 8 knapp hinter Japan. Italienische Firmen investieren rund 5,6 Milliarden Euro am Standort Nordrhein-Westfalen.
„Italien ist einer unserer wichtigsten europäischen Partner“, betonte Wirtschaftsminister Voigtsberger. „Gerade in der immer noch schwebenden Euro- und Schuldenkrise ist es wichtig, dass wir diese Partnerschaft stärken.“ Nordrhein-Westfalen ist nach Bayern der wichtigste Standort für die italienische Wirtschaft in Deutschland. Knapp 20 Prozent aller italienischen Unternehmen in Deutschland sitzen an Rhein und Ruhr. „Nordrhein-Westfalen ist die industrielle Herzkammer Deutschlands, hier sehen wir für die italienische Wirtschaft noch Potenziale“, erläuterte der Gesandte Giovanni Pugliese, der in Vertretung des italienischen Botschafters aus Berlin angereist war. Bisher haben mehr als 300 italienische Firmen eine Niederlassung in Nordrhein-Westfalen. Über 40 Prozent sind im Groß- und Einzelhandel tätig. 23 Prozent kommen aus dem Dienstleistungsbereich und 17 Prozent aus dem verarbeitenden Gewerbe. „Bei diesen Niederlassungen handelt es sich in der Regel sowohl um Neugründungen als auch um Übernahmen. Zu nennen sind hier beispielhaft Unternehmen wie die Barilla Deutschland GmbH in Köln, die Generali Deutschland Holding AG oder die Miro Radici AG in Bergkamen“, betonte Petra Wassner, Geschäftsführerin von NRW.INVEST. Italienische Unternehmen sind bedeutende Arbeitgeber. Die mehr als 300 italienischen Firmen schaffen über 20.000 Arbeitsplätze.
Zu den größten Arbeitgebern zählen u.a. Miro Radici, Generali, telegate Media, Hoesch Schwerter Profile oder Barilla.
„Unsere Marktbeobachtungen haben gezeigt, dass die italienischen Unternehmen ihre Aktivitäten auf dem deutschen Markt und auch in Nordrhein-Westfalen verstärken. 2011 gab es drei italienische Neuansiedlungen in Nordrhein-Westfalen. Hier sehen wir noch Entwicklungspotenzial und wollen daher zukünftig stärker mit der italienischen Wirtschaft zusammenarbeiten“, so Wassner.
Für weitere Informationen und Rückfragen der Presse:NRW.INVEST GmbH
Annette Peis, Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 (0) 211-130 00 162, Fax: +49 (0) 211-130 00 154
E-Mail:
Peis@nrwinvest.com